Wie Pohrsdorf zu seinem Namen kam

Zwischen Meißen und Tharandt am Fuße des Landberges, dem nördlichsten Punkt des Tharandter Waldes, siedelten einst Bauern. Sie verdienten sich mit dem Anbau und der Züchtung von Äpfeln weit über die sächsischen Grenzen hinaus Anerkennung. Der Borsdorfer wurde auf der Leipziger Messe gehandelt und sogar per Schiff elbabwärts bis nach Hamburg und Russland verkauft. So kam es, das ein Apfelbaum mit Früchten auch das Pohrsdorfer Gemeindesiegel prägt. Das heutige Pohrsdorf fand 1349 die erste urkundliche Erwähnung. Die Schreibweise des Dorfnamens war über die Jahrhunderte und Jahrzehnte sehr unterschiedlich, so zum Beispiel Borsdorf, Borsdotff, Borschdorff, Bohrsdorff, Bohrstdorff, Pohrsdorff, Pohrschdorf, Pohrßdorf.